11. Mai 2026

Jorgo Chatzimarkakis bei der MV

(von links nach rechts): Carsten Krause in illustrer Runde mit Alexander Peters, Managing Partner bei Neuman & Esser, Friederike Lassen, Vorständin des DWV, Silke Frank, Präsidentin DWV, Dr. Jürgen Guldner General Program Manager Hydrogen Technology bei BMW Group, Dr. Bernd Pitschak, Vorstandsvorsitzender DWV

Warum? Unser Projektmanager Frank Benzel erklärt es.

Wir haben von der Messe live bei LinkedIn berichtet.

Alle Beiträge finden Sie hier:

Zum Abschluss unserer erfolgreichen Mitgliederversammlung lieferte der CEO von Hydrogen Europe den Mitgliedern eine mitreißende Keynote über Wasserstoff, Brüsseler Regeln, Stolz und eine Zukunft, in der der Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen wird.

Wir freuen uns, Jorgo Chatzimarkakis gewinnen zu können, und dass wir ihn nicht mal überreden mussten. Bevor wir einige seiner Zitate von der MV hier veröffentlichen, zunächst das, was er selbst danach auf seinem LinkedIn-Account schrieb:

Jorgo Chatzimarkakis auf LinkedIn über HyCologne e.V.:

Deutschlands ältester Wasserstoff-Verein – und Europas größte Umstellung auf Wasserstoffbusse in der Praxis.
Es ist großartig, wieder bei der fantastischen Wasserstoff-Community zu sein – anlässlich der Mitgliederversammlung des HyCologne Wasserstoff Region Rheinland e.V. Dies ist einer der ältesten und wegweisendsten Wasserstoffvereine Deutschlands, der nun auf sein 20-jähriges Bestehen zusteuert.
Und dies in einer Region, die gerade etwas wahrhaft Bemerkenswertes unter Beweis gestellt hat: Fast 170 Wasserstoffbusse haben nun erfolgreich einen der größten Testeinsätze für Wasserstoffmobilität absolviert, die in den letzten Jahren in Europa zu sehen waren.
Ein starkes Signal dafür, dass Wasserstoffmobilität keine bloße Theorie mehr ist – sie funktioniert bereits im großtechnischen Maßstab.
Es war mir eine wahre Ehre, zum Abschluss der Veranstaltung die Keynote zu halten und gemeinsam darauf zurückzublicken, welch weiten Weg dieser Sektor bereits zurückgelegt hat – von den frühen Überzeugten und regionalen Pionieren hin zu einer strategischen europäischen Industrie, die Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und die industrielle Transformation gestaltet.

Worüber hat er gesprochen?

Über Resilienz

„Wir müssen in der Lage sein energie- und rohstoffautarker zu werden. Der Preisunterschied zwischen grau und grün wird kleiner. Wir müssen jetzt Strukturen umstellen, um eine eigene autarke Rollen spielen zu können. Wir brauchen Missionen! E-SAF, Straßenmobilität, Speicher, Resilienz made in Europe!

Über Selbstbewusstsein

Wir müssen Piloten schneller hinbekommen – und wir müssen auch drüber reden und mehr Stolz entwickeln. Wir sind nicht die kleinen Wasserstoffentwickler. Wir können stolz sein auf die 170 Busse hier, aufgebaut trotz aller Schwierigkeiten!“

Über Regulierung

„Die ganzen Brüsseler Regeln – es ist zu viel geworden. Wir können die selbst nicht mehr verstehen.“

Über den Strommarkt

„Warum ist der Strom so teuer? Weil das Netz zu klein ist! Wir haben das selbst gemacht, das ist nicht Gottgegeben, das haben wir selbst als Menschen gemacht.“

Über Mobilität

„Den größten Mehrwert sehe ich im LKW-Bereich. In einem Modell, das Tankstelle, Truck und Kundendenken kombiniert. Wir müssen beweisen, dass es geht beim Truck. Der Rest wird dann kommen.“

Über Konkurrenz

„Die Chinesen werden Wasserstoffautos in Top-Qualität hier auf den Markt bringen. Warum? Weil sie’s können! Wir diskutieren zu lang!“

Über Energiezukunft

„Wir werden die Fossilen nicht ersetzten können, weil wir Energiehunger haben, der immer weiter steigt. Wir können sie aber ergänzen.“

Über HyCologne

„Es war mir eine Ehre. Ich bin sehr zuversichtlich, ich bleibe pragmatisch, und wir werden nicht mehr den Fehler machen, die Erwartungen zu weit in die Höhe rauschen zu lassen. Dafür brauchen wir solche starken Regionen wie Sie! Das wollen wir zeigen: Es geht!“