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H2V RR

Hydrogen Valley Rhein Ruhr für eine starke Region

Die Rhein-Ruhr-Region zählt mit mehr als 13 Millionen Einwohnern zu den am stärksten industrialisierten Ballungsräumen Europas. Für die Zukunft ist davon auszugehen, dass hier rund 30 Prozent des deutschen Wasserstoffbedarfs anfallen werden. Das Hydrogen Valley Rhein Ruhr bündelt die Erfahrung der verschiedenen Wasserstoff-Netzwerke, um dazu beizutragen, die Region als Vorreiter und zukünftige Wasserstoffdrehscheibe Deutschlands zu etablieren.

Die Mitglieder

Die sechs Gründungsmitglieder wurden bereits im Rahmen der Fördercall-Bewerbung von vgbe energy e.V. und von NRW.energy4climate aktiv begleitet.

Die Basisidee

  • Etablierung eines H2-Marktes mit signifikanten Volumina im internationalen Wettbewerb.
  • Realisierung von Synergieeffekten durch Vernetzung der H2-Akteure und Entwicklung innovativer Lösungen mittels Sektorenkopplung und Projektverknüpfung.
  • Erlangung eines Wettbewerbsvorteils durch erweitertes Wissen und zusätzliche Erfahrung.
  • Demonstration eines leistungsfähigen H2-Ökosystems im großen Maßstab über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Sieben konkrete Themen

In den folgenden Treffen und Workshops wurden sieben Themenbereiche festgelegt, auf die sich das Valley in der Startphase fokussieren will. Jedes Netzwerk übernimmt den Lead für die Bearbeitung eines Themas. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Kooperation ausgetauscht.

  • Anbindung Kernnetz mit Verteilnetzbetreibern
  • H2 Produzenten – Weg zum FID
  • Innovation und neue Märkte (Defence, Rechenzentren, usw.)
  • Mobility Hubs/Energy Hubs
  • H2 Marktplatz (Handelsplattform) und weitere Digital-Tools
  • Binnenhäfen
  • Substitution grauer H2 durch grünen H2 in der Industrie

Über das Valley sehen wir auch eine intensivere Außenkommunikation der Region national wie international und setzen sie auch bereit um.

Sie haben Fragen oder möchten mehr erfahren?
Schreiben Sie uns gern.

Ihr Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Carsten Krause

Updates

 

Neue Studie und Workshop mit 20 Teilnehmern zum konkreten Vorgehen

Drei Stunden nahmen sich die Teilnehmer Zeit, um sich im „Haus der Zukunft“, dem Sitz von HyCologne in Hürth, auszutauschen. So entstand aus den jeweiligen Informationen und Perspektiven der relevanten Akteure aus Industrie, Stadtwerken und Betreibern der Gasverteilnetze und Gastransportnetze ein Gesamtbild, auf dem sich weiter in guter Zusammenarbeit aufbauen lässt.

Ziel und Ergebnisse der zweiten Studie wurden zu Beginn präsentiert, um alle Teilnehmer auf einen einheitlichen Stand zu bringen. Die Studie wurde maßgeblich von Accenture und Fraunhofer SCAI erstellt von HyCologne koordiniert und von mehreren am Workshop teilnehmenden Unternehmen finanziert.

Sie untersuchte, wie eine Pipeline Infrastruktur ganz konkret aussehen könnte, um Industrieunternehmen und Stadtwerke in einem Korridor vom Südwesten Kölns von Hürth über Brühl und Wesseling bis nach Bonn mit Wasserstoff zu versorgen. Einzelaspekte waren Bedarfsermittlung, Netzmodellierung und Wirtschaftlichkeitsbetr achtungen. Ebenfalls wurde die Anbindung an das perspektivische H2 Transportnetz berücksichtigt; und nicht zuletzt ging es um mögliche Förderoptionen für die Realisierung.

Ergebnisse

  • Mit dem geplanten H2-Transportnetzes der deutschen Gastransportunternehmen kann der Großraum Köln bis weit ins Rheinische Revier sehr gut mit Wasserstoff erschlossen werden. Die meisten Akteure des untersuchten Korridors lassen sich mit vertretbarem Aufwand an die Pipelineinfrastruktur anschließen. 
  • Es wurde ein mögliches Pipeline-Netz modelliert, das überwiegend von den geplanten Transportnetzen gespeist wird.
  • In einer Projektskizze wurden drei konkrete Hubs für den Start einer Pipeline identifiziert: Hürth/Knapsacker Hügel, Brühl und Wesseling/ Bonn. 
  • Der Hauptfokus liegt dabei auf den Abnehmern, und zwar in den Energie-sektoren Industrie, Mobilität und Wärme.
  • Die Wirtschaftlichkeit ist für die meisten betrachteten Anwendungsfälle beim Anschluss die modellierte Netzinfrastruktur gegeben. Dabei wirkt sich die Nutzung und Umwidmung bestehender Pipelinestrukturen positiv auf aus.
  • Bis Ende November ist die Phase abgeschlossen. In der 16. Netzwerkkonferenz werden detaillierte Ergebnisse vorgestellt.

Vorbehaltlich interner Entscheidungsprozesse in den beteiligten Unternehmen besteht großes Interesse der Workshop-Teilnehmerweitere Schritte Richtung Realisierung zu unternehmen! 

Im nächsten Schritt wird mit den in der Studie ermittelten Fördergebern Kontakt aufgenommen, um die Möglichkeiten einer Förderung konkret auszuloten.

Wie ist der Stand der Dinge? Welches sind die Eckpunkte? Was macht das geplante Netzwerk besonders? Wer macht mit? Bei der 14. Netzwerkkonferenz informierte HyCologne Projektmanager Carsten Krause die Mitglieder über das höchst ambitionierte Projekt.

> Lesen Sie hier einen Auszug aus unseren „HyCo NetNews“ über den Vortrag (pdf)

Ein H2-Pipeline-Netz kann in der Region entscheidend zur Wertschöpfungssteigerung beitragen

Wasserstoff ist ein unverzichtbarer Baustein unseres zukünftigen Energiesystems. Eine wesentliche Voraussetzung für den Auf- und Ausbau der Wasserstoffwirtschaft ist dabei eine zuverlässige und kostengünstige Verteilinfrastruktur. Wie diese im Großraum Köln realisiert werden könnte, hat eine Machbarkeitsstudie unter Federführung von HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V. untersucht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Aufbau einer Pipeline-Infrastruktur zur Versorgung der Region mit Wasserstoff technisch möglich ist und für alle Beteiligten große Chancen zum beschleunigten Ausbau der Wasserstofftechnologien bietet.

Die komplette Pressemitteilung können Sie hier in deutscher und englischer Sprache einsehen:

> PM deutsch (pdf)
> PM english (pdf)